Ökologisches Gemeinschafts-Wohnprojekt

Engagiertes Vorhaben in Norddeutschland wird umgesetzt

Im Jahre 2007 wurde bekannt, dass das englische Militär aus Osnabrück abziehen und 160 ha Kasernenflächen sowie 1400 Wohneinheiten frei werden würden. Aufgrund der Mitarbeit bei der städtischen „Öffentlichkeitsbeteiligung Konversion“ keimte die Idee, das in den 90ern gescheiterte Projekt einer ökologischen Gemeinschaftssiedlung wieder aufleben zu lassen. Eine Handvoll Interessierter machte sich an die Arbeit.

Zuerst wurden ehemalige Kasernenanlagen betrachtet. Hier stellte sich aber bald heraus, dass entweder die vorhandenen Gebäude nicht geeignet oder auf Grund der zentrumsnahen und deswegen als attraktiv angesehenen Lage die Grundstückspreise für das ins Auge gefasste Vorhaben zu hoch sein würden. So richtete sich der Blick auf die zum Verkauf stehenden Wohngebäude. Es handelte sich hier um Reihenhäuser, Doppel- und Einzelhäuser sowie Geschosswohnungsbau. Eine erste Siedlung mit 108 Wohneinheiten, die von uns zum Teil hätte übernommen werden können, wurde aber unter Denkmalschutz gestellt, was bedeutete, dass sie nur im Paket verkauft werden konnte. Ein Investor kaufte die Anlage nach unserer Kenntnis zu einem günstigen Preis. Weitere Häuser wurden einzeln oder auch in Paketen verkauft.

Gentechnische Landwirtschaft – gesundheitliche Gefahren

Alternativer Nobelpreis für Dr. Druker?

(pm) Dr. Steven Druker führte aus, daß er 1996 als besorgter Bürger und Wissenschaftler in den USA die „Allianz für Biointegrität“ (Alliance for Biointegrity) gegründet habe, die 1998 gegen die FDA (Food and Drug Administration – Lebensmittel- und Drogenbehörde) geklagt hat. Trotz enormer Schwierigkeiten und hoher Kosten, wurde die Bundesbehörde verklagt, 44 000 (!) Seiten Unterlagen über die Situation der Grünen Gentechnik in den USA offenzulegen.

Während einer vom Verein ecovillage organisierten Veranstaltung in der Lagerhalle Osnabrück, die trotz Samstagabend sehr gut besucht war, führte er weiter aus, daß es deutliche Hinweise dafür gibt, daß gentechnisch veränderte Lebensmittel wahrscheinlich Krebs auslösen. Und dies ist der Fall unabhängig davon, ob die als Basis dienenden Pflanzen mit dem giftigen Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat, gegen das Soja, Mais und Raps aufgrund der gentechnischen Veränderung resistent sind, behandelt wurden oder nicht. Die als Versuchstiere dienenden Ratten entwickelten bei der zweijährigen toxikologischen Studie in beiden Fällen bei entsprechender Futtergabe Schädigungen und Tumore an Leber und Nieren und zeigten Vergiftungserscheinungen. Während der von der Industrie geforderten und der FDA vorgeschriebenen Testzeit von drei Monaten, stellten sich bei den Versuchstieren keine Tumore ein.